News zum Telekommunikationsrecht

Kategorie: eCommerce-Recht, Telekommunikationsrecht

Shop-Betreiber und andere Händler nutzen häufig Service-Hotlines mit z. B. 0180- oder 0900-Nummern, um ihren Kunden die Möglichkeit einer einfachen Kontaktaufnahme zu bieten.  Sobald der Kunde für den Anruf allerdings eine Gebühr zahlen muss, unterliegt der Händler strengen Pflichten, den potentiellen Anrufer über die genauen Kosten eines Anrufs zu belehren. Beachtet werden muss insbesondere, dass die Preise nach § 66 a des Telekommunikationsgesetzes (TKG) immer "einschließlich der...

Rechtsanwalt Martin Kuhr, LL.M.
Kategorie: Telekommunikationsrecht

Die Bundesnetzagentur ist bei einer fortgesetzten wettbewerbswidrigen Nutzung eines Telefonanschlusses, z.B. durch Zusendung unerwünschter Werbefaxschreiben, berechtigt, die betreffende Rufnummer abzuschalten. Dieser Maßnahme muss in der Regel jedoch eine Abmahnung des Anschlussinhabers vorausgehen.

Rechtsanwalt Niklas Plutte
Kategorie: Telekommunikationsrecht

Der Inhaber eines DSL-Anschlusses kann den Vertrag mit seinem Telekommunikationsunternehmen vor Ablauf der vereinbarten Frist nicht deshalb kündigen, weil er an einen Ort umzieht, an dem (noch) keine DSL-fähigen Leitungen verlegt sind. Ein wichtiger Grund zur Kündigung gemäß § 626 Abs. 1 BGB oder § 314 Abs. 1 Satz 2 BGB besteht grundsätzlich nicht, wenn er aus Vorgängen hergeleitet wird, die dem Einfluss des anderen Vertragspartners entzogen sind und allein der Interessensphäre des...

Rechtsanwalt Martin Kuhr, LL.M.
Kategorie: Telekommunikationsrecht

Wirbt ein Telekommunikationsunternehmen für einen Telefontarif oder eine Internet-Flatrate unter Angabe von Preisen, muss, wenn die Inanspruchnahme dieser Leistungen einen Kabelanschluss des Anbieters voraussetzt, in der Werbung hinreichend deutlich auf die Kosten eines solchen Anschlusses hingewiesen werden. Nicht erforderlich ist jedoch der Hinweis, dass die Übertragungsgeschwindigkeit des Internetdienstes von der Geschwindigkeit des Kabelanschlusses abhängig ist und daher u.U. nicht...

Rechtsanwalt Martin Kuhr, LL.M.
Kategorie: Telekommunikationsrecht

Das Oberlandesgericht Oldenburg hatte sich mit dem zunehmend verbreiteten "Anpingen" von Telefonanschlüssen zu befassen. Hierunter versteht man das kurzzeitige Anwählen, das durch ein einmaliges Klingeln verursacht wird, mit der Absicht, den Angerufenen zu einem Rückruf zu veranlassen. Bei der Rückrufnummer handelt es sich dann um eine kostenpflichtige Mehrwertdienstenummer, durch die in dem konkreten Fall nach der nutzlosen Tonbandansage 'Ihr Anruf wurde gezählt' Kosten für den Anruf...